Amelie Jakubek Jaydn Hubrecht

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PERFORMATION

 

PERFORMATION war eine einwöchige Dauerperformance, in der sich die Künstlerinnen Tetyana Zolotopupova und Amelie Jakubek im Projektraum TOKONOMA in Kassel in den nach außen sichtbaren Schaufenstern als Malerinnen inszenierten. In Reaktion auf intellektuelle Paradoxa sperrten sich die Künstlerinnen über sieben Tage und Nächte in ihre künstlichen "Ateliers" um durch die Veränderung ihrer äußeren Bedingungen praktisch der Frage auf den Grund zu gehen, was künstlerische Arbeit bedeutet.

Für Laien sind Künstler*innen immer noch häufig Handwerker*innen, z.B. Maler*innen und Bildhauer*innen, aber auch in der Kunstwelt ist das gemalte Bild noch nicht verschwunden. Wozu wird gemalt und für wen? Wie viel Archetyp des malenden Genius steckt in zeitgenössischen Künstler*innenbildern?

 

Die Künstler*innen selbst haben in ihrer Praxis das Malen verbannt und ihre Vorstellungen von exzessiven künstlerischen Träumereien an die Realität angepasst. In einem abgesteckten Raum und mit begrenzter Zeit haben sie gemeinsam eine praktische Archäologie betrieben und sich dabei dokumentiert.

 

Das Material wurde während der Performance roh-geschnitten und spiegelt in seiner Art die Atmosphäre wieder, sodass bewusst auf weitere Bearbeitung verzichtet wurde. Es wurde gemeinsam mit den im Prozess entstandenen Artefakten zur Abschlussveranstaltung ausgestellt.

 

 

Das Endprodukt der Performance: Video, das während der Dauer-performance gedreht und geschnitten wurde.

(Untertitel können aktiviert werden)

36:55 min

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