Amelie Jakubek Jaydn Hubrecht

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MY LITTLE VIOLAND

"My little Violand" untersucht Gewalt und Aggression als legitimes körperliches Kommunikationsmittel.

 

Es wird keine Kritik oder moralische Implikation vorgegeben, sondern Assoziationsmöglichkeiten für die Zuhörer_innen und Betrachtenden angeboten, um sich in ein Gedankenuniversum zu begeben, das erfühlen lässt, welch unendlich komplexe und faszinierende Blüten dieses abgewertete Gefühl der Aggression unter besonderer Berücksichtigung von Genderperspektiven tragen kann.

 

Aus acht kleinen Souvenierfernsehern mit Clickmechanismus in Form von kleinen Häusern wurden die Originalbilder entfernt und durch neue Collagen aus eigenen Fotografien und found footage ersetzt. Je Pastiskop sind es acht Bilder.

 

Dazu gehörend, aber nicht unbedingt bestimmten Häuschen zugeordnet sind acht Soundspuren.

 

Tracks:

1. Interview mit einem an Schizophrenie erkrankten Mann über institutionelle Gewalterfahrungen und Autoaggression

2. Zusammenschnitt aus Beiträgen des youtube-channels „female vocalists in extreme music“

3. Beschreibung einer Mod(ification) des Computerspiels Fallout New Vegas (sexout)

4. Beschreibung einer Sitzung mit Winfried Mall und der durch ihn entwickelten Methode der„basalen Kommunikation“

5. Innerer Monolog zu Gewaltfantasien einer Frau.

6. Kurzgeschichte über Erfahrungen als Missbrauende.

7. Collage aus dem Sound einer Beerdigung eines „Märtyrers“ in Syrien und wissenschaftlichen Texten zu geschlechtsspezifischer Aggression.

8.“blowflygirl“- eine Schilderung autoerotischer Selbstverstümmelung durch Maden.